DLRG-Gründung 1913

Am 19. Oktober 1913 fand die Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Leipzig statt.

Das Sinnbild - ein mit gelüfteten Schwingen verharrender Adler auf erdigem Strandhügel - umschreibt treffsicher die Wachsamkeit für alle, die sich dem Wasser anvertrauen.

Der Schwimm- und Rettungsgedanke breitete sich aus und wurde in festen Organisationsformen und technischen Einrichtungen realisiert.

Dann brach der 1. Weltkrieg aus. Zwangsläufig geriet die Tätigkeit der jungen Gesellschaft ins Stocken, lebendig blieb die Idee des Rettungshilfswerks: was vor dem Kriege recht und gut war, war es auch nachher.

Diese Maxime forderte die Idealisten der DLRG heraus; bereits 1919 begannen in vielen Orten des Reiches Männer und Frauen mit der Fortsetzung des begonnenen Wasserhilfswerkes.

Im Mai 1922 fand der erste Kongress der Schwimm- und Rettungsschwimmwesens in Bonn statt. In der fortschreitenden Inflation zerbröckelte nach und nach die finanzielle und materielle Grundlage der DLRG; jegliche private Initiative erlahmte angesichts des Wirtschaftsruins.

Deutschlandweite Gründungswelle von DLRG Gliederungen 1925

Der uneigennützigen Zusammenarbeit des Deutschen Schwimmverbands und der Deutschen Turnerschaft, die in ihren Schwimmabteilungen äußerst rege DLRG'ler hatten, ist es zu verdanken, dass die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft am 10. Januar 1925 in Berlin ihre "Wiedergeburt" erlebte.

Von nun an ging es voran; Schwimmen und Rettungsschwimmen wurde "Brauchgut", die Rettungseinrichtungen an Flüssen und Seen und an den langen deutschen Küsten bildeten in zunehmender Dichte ein Rettungswachdienstnetz. 28 Landesverbände sorgten für gesicherte Arbeit an der Basis.